Stuhlschiedsrichter gesucht

Der Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe sucht in seinen Reihen Interessenten für die Tätigkeit als Stuhlschiedsrichter. Insbesondere für die Begegnungen in der 1. und 2. Bundesliga der Damen und Herren als in der Bundesliga der Herren 30 werden „Officials“ im Gebiet des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV) gesucht. Grundvoraussetzung ist die Mitgliedschaft in einem Tennisverein des WTV sowie ein Mindestalter von 16 Jahren (Höchstalter: 40 Jahre).

Der Weg zur DTB-C-Schiedsrichter-Lizenz erfolgt zunächst über die erfolgreiche Teilnahme an einem Basis-Lehrgang, bei dem die ITF-Tennisregeln, die Wettspielordnungen sowie weitere Bestimmungen thematisiert werden. Im Anschluss erfolgt eine theoretische Prüfung mit ca. 30 Fragen im Multiple-Choice-Verfahren, die es zu bestehen gilt.

Nach der erfolgreichen Teilnahme am Basis-Lehrgang kann die konkrete Ausbildung zum DTB-C-Schiedsrichter oder DTB-C-Schiedsrichterin erfolgen. In diesem Lehrgang werden die ITF-Tennisregeln vertieft, ebenso die Wettspielordnung des DTB und des WTV. Zudem werden der DTB-Verhaltenskodex, das Verhalten des Schiedsrichters sowie die Anwendung der englischen Sprache als Schiedsrichter erörtert. Auch hierbei folgt im Anschluss eine theoretische Prüfung mit ca. 30 bis 40 Fragen, die es u. a. im Multiple-Choice-Verfahren zu beantworten gilt. Nach dem Bestehen der theoretischen sowie einer praktischen Prüfung (Leitung von zwei Matches unter Beobachtung) und der Leitung von mindestens vier Matches im Bereich der Westfalenliga und aufwärts wird die DTB-C-Schiedsrichter-Lizenz endgültig erteilt.

Weitere Informationen, auch zu den Kosten der Ausbildung, den Terminen sowie zur Aufwandsentschädigung für Einsätze können folgendem Dokument entnommen werden:
Der Weg zum Stuhlschiedsrichter

Zudem erteilt Maik Kohl, Referent für Schiedsrichterwesen und Regelkunde im Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe, gerne zusätzliche Auskunft: E-Mail: maik.kohl@web.de, Mobil: 0173.9005412.

Hinweis: Die beim Bezirksinfotag gewonnenen Gutscheine für Schiedsrichterlehrgänge können natürlich zu diesem Lehrgang eingelöst werden. Da die Gutscheine nicht personengebunden sind, können sie auch gerne im gleichen Verein übertragen werden.

Hallen-Bezirksmeisterschaften 2017

Acht neue Hallen-Bezirksmeister gibt es in Ostwestfalen-Lippe. Die aktuellen Titelträger setzten sich in allen Konkurrenzen vollauf verdient die Bezirksmeisterkrone auf. Franziska Kommer (Blau-Weiss Halle, Damen LK 1-23), Marek Flinner (Blau-Weiss Halle, Herren LK 1-23), Maja Nowak (Bielefelder TTC, Damen LK 11-23), David Maas (Rot-Weiß Geseke, Herren LK 11-23), Nenad Sepic (Rot-Weiß Geseke, Herren 30), Matthias Windmöller (FC Stukenbrock, Herren 45), Axel Dietrich (Rot-Weiß Geseke, Herren 50) und Jürgen Richlick (TC Dornberg, Herren 60) durften bei der Siegerehrung die Preise für die Sieger in Empfang nehmen.

„Wir haben sehr guten Tennissport gesehen“, zogen die Organisatoren Waldemar Braun (Koordinator Sport im Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe) und Antonius Luig (Referent Turnierwesen Jugend im Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe) eine positive Bilanz der Hallen-Bezirksmeisterschaften um den Sparkassen-Cup. Eine bessere Beteiligung der Seniorinnen und Senioren hätten sich die Turnierleiter gewünscht. „Dafür haben wir im Damen- und Herrenbereich einen größeren Zulauf gehabt“, erklärte Waldemar Braun.

Alle Ergebnisse finden Sie hier zum Download:
Hallen-Bezirksmeisterschaften 2017 – Tableaus

Tolles Tennis zeigten die neuen Hallen-Bezirksmeister, die von den Verantwortlichen anschließend entsprechend geehrt wurden: (v. l.) Guido Volkhausen (Vorsitzender des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe), Marek Flinner, Franziska Kommer, Matthias Windmöller, Maja Nowak, Jürgen Richlick, David Maas, Nenad Sepic, Waldemar Braun (Koordinator Sport im Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe) und Axel Dietrich. Foto: MISPRESS PR-Agentur

Damen LK 1-23
Die Titelverteidigerin war auch in diesem Jahr favorisiert. Und ihrer Favoritenrolle wurde Franziska Kommer (Blau-Weiss Halle) auch vollauf gerecht. 6:0, 6:3, 6:0, 6:0, 6:1, 6:1, 6:2, 6:3 – ihre Satzgewinne sprechen eine deutliche Sprache. Auch die an Position drei gesetzte Lea-Katharina Jacob (Tennispark Bielefeld) konnte im Endspiel gegen die Hallerin nichts ausrichten und unterlag 2:6, 3:6.

Herren LK 1-23
Ein hochklassiges Finale lieferten sich die beiden topgesetzten Karlo Cubelic (Grün-Weiß Paderborn) und Marek Flinner (Blau-Weiss Halle). Am Ende führte der Haller die Setzliste ad absurdum. Mit 3:6, 7:6, 10:5 setzte sich Marek Flinner durch und sicherte sich erstmals die Hallen-Bezirksmeisterschaft der Herren. Zuvor waren beide Akteure ohne Satzverlust geblieben.

Damen LK 11-23
Spannung pur war im Finale der Damen LK 11-23 angesagt. Mit Maja Nowak (Bielefelder TTC) und Laurine Wickord (TTC Gütersloh) standen sich dort zwei ungesetzte Spielerinnen gegenüber. Am Ende machte sich Maja Nowak ihr schönstes Geburtstagsgeschenk selbst. Die glückliche Bezirksmeisterin setzte sich denkbar knapp mit 6:3, 4:6, 15:13 durch.

Herren LK 11-23
Der an Position vier gesetzte David Maas (Rot-Weiß Geseke) sicherte sich bei den Herren LK 11-23 den Bezirksmeistertitel. Nach drei glatten Zwei-Satz-Siegen hatte er im Finale gegen den ungesetzten Ben Schlautmann (TTC Gütersloh) allerdings mehr Mühe als ihm lieb war. Am Ende setzte sich der Geseker mit 3:6, 7:6, 10:5 durch.

Herren 30
Bis zum Finale war der topgesetzte Nenad Sepic (Rot-Weiß Geseke) wieder einmal die Souveränität in Person. Drei glatte Zwei-Satz-Siege standen für ihn vor dem Endspiel zu Buche. Doch dann wurde er von dem an Position zwei gesetzten Neil Patrick Smith (TTC Gütersloh) mächtig gefordert. Nach verlorenem ersten Satz konnte sich der Geseker dann aber doch noch die Bezirksmeisterkrone sichern. Nenad Sepic setzte sich mit 3:6, 6:3, 10:5 gegen Neil Patrick Smith durch.

Herren 45
Die beiden topgesetzten Oliver Mingers (Gelb-Weiß Bielefeld) und Michael Jung (TuS Jöllenbeck) strichen noch vor dem Finale die Segel, doch ihre Bezwinger Dietmar Hansmann (SV Bad Waldliesborn) und Uli Schlepphorst (SC DJK Lippstadt) konnten sich am Ende die Bezirksmeisterkrone nicht aufsetzen. Beide scheiterten am neuen Titelträger Matthias Windmöller (FC Stukenbrock). Im Halbfinale setzte sich der Stukenbrocker mit 6:2, 6:2 gegen Dietmar Hansmann durch. Und auch im Endspiel ließ Matthias Windmöller seinem Gegenüber Uli Schlepphorst mit 6:1, 6:0 keine Chance.

Herren 50
Axel Dietrich (Rot-Weiß Geseke) hat seinen Titel bei den Herren 50 erfolgreich verteidigt. Im Halbfinale wankte die Nummer eins der Setzliste zwar, doch der Geseker fiel nicht, sondern gewann denkbar knapp mit 4:6, 7:5, 11:9 gegen Martin Venker (TTC Verl). Im Endspiel traf Axel Dietrich auf den an Position zwei gesetzten Frank Epping (Paderborner TC Blau-Rot), gegen den er glatt mit 6:2, 6:1 die Oberhand behielt.

Herren 65
Mit Jürgen Richlick (TC Dornberg) als Bezirksmeister der Herren 65 hatten zuvor die Wenigsten gerechnet. Der Dornberger erwies sich in dem Turnier aber als besonders nervenstark. Zunächst setzte sich Jürgen Richlick mit 4:6, 7:5, 10:8 gegen Helmut Remane (TG Bockhorst) durch. Dann profitierte er im Halbfinale von der verletzungsbedingten Absage des Topfavoriten Josef Stork (TV Erwitte 1951). Das Finale war wiederum eine ganz knappe Angelegenheit für den Dornberger. Mit 6:4, 3:6, 10:8 hatte Jürgen Richlick gegen den an Position zwei gesetzten Werner Ortmeyer (TuS Jöllenbeck) die Nase vorn.

Die Resultate ab dem Viertelfinale im Überblick:
Damen LK 1-23, Viertelfinale:
Franziska Kommer (Blau-Weiss Halle/Nr. 1 der Setzliste) – Valeria Kruch (Bielefelder TTC) 6:0, 6:0; Maja Jung (Tennispark Versmold) – Rieke Gillar (Blau-Weiss Halle/Nr. 4) 6:4, 6:2; Lea-Katharina Jacob (Tennispark Bielefeld/Nr. 3) – Lisa Staubach (Blau-Weiss Halle) 6:2, 6:2; Tabea Dembeck (Bielefelder TTC/Nr. 2) – Janina Peters (Tennispark Versmold) 6:0, 6:3.
Halbfinale: Kommer – Jung 6:1, 6:1; Jacob – Dembeck 7:6, 6:3.
Finale: Kommer – Jacob 6:2, 6:3.

Herren LK 1-23, Viertelfinale: Karlo Cubelic (Grün-Weiß Paderborn/Nr. 1 der Setzliste) – Daniel Borchert (Bielefelder TTC/Nr. 8) 6:0, 6:1; Maximilian Friese (Blau-Weiss Halle/Nr. 3) – Alvise Montresor (Blau-Weiss Halle/Nr. 6) 6:2, 6:4; Nikolaj Ptasinski (Bielefelder TTC/Nr. 4) – Jonas Müller (TC Herford/Nr. 5) 6:7, 6:3, 10:4; Marek Flinner (Blau-Weiss Halle/Nr. 2) – Tim Klee (Blau-Weiss Halle) 6:2, 6:2.
Halbfinale: Cubelic – Friese 6:3, 6:2; Flinner – Ptasinski 6:4, 6:3.
Finale: Flinner – Cubelic 3:6, 7:6, 10:5.

Damen LK 11-23, Viertelfinale: Jana Weisser (TC Bad Westernkotten/Nr. 1 der Setzliste) – Rebekka Böing (TC Steinhausen) ohne Spiel an Weisser; Maja Nowak (Bielefelder TTC) – Anna-Lena Humann (FC Stukenbrock) 6:1, 6:0; Laurine Wickord (TTC Gütersloh) – Sina Justus (FC Stukenbrock) 6:3, 6:3; Freya Gebauer (Grün-Weiß Lippstadt) – Kai Vera Plaß (SV Heepen/Nr. 2) 6:0, 6:4.
Halbfinale: Nowak – Weisser 6:2, 6:4; Wickord – Gebauer 2:6, 6:2, 10:4.
Finale: Nowak – Wickord 6:3, 4:6, 15:13.

Herren LK 11-23, Viertelfinale: Ben Schlautmann (TTC Gütersloh) – Christian Burgschweiger (SV Hausberge) ohne Spiel an Schlautmann; Julian Buth (SV Heepen/Nr. 3 der Setzliste) – Jan Monkenbusch (TC Emspark Wiedenbrück) 6:1, 6:4; David Maas (Rot-Weiß Geseke/Nr. 4) – Arne Strupat (Tennispark Versmold) 6:4, 6:2; Jan Sandbaumhüter (TTC Gütersloh) – Henrik Menger (TuRa Elsen/Nr. 2) 7:6, 4:6, 10:8.
Halbfinale: Schlautmann – Buth 5:7, 6:4, 11:9; Maas – Sandbaumhüter 7:5, 6:1.
Finale: Maas – Schlautmann 3:6, 7:6, 10:5.

Herren 30, Viertelfinale: Nenad Sepic (Rot-Weiß Geseke/Nr. 1 der Setzliste) – Dennis Schur (SV Heepen) 6:1, 6:0; Christian Busch (TSG Herford) – Marcel Knust (TSG Kirchlengern/Nr. 3) 6:1, 3:6, 10:7; Rene-Alexander Braun (TSG Kirchlengern/Nr. 4) – Matthias Gottbrath (TC Langeneicke) 6:0, 6:2; Neil Patrick Smith (TTC Gütersloh/Nr. 2) – Jan-Peter Bochert (TV Erwitte 1951) 7:6, 2:6, 13:11.
Halbfinale: Sepic – Busch 6:2, 6:2; Smith – Braun 4:6, 6:3, 10:4.
Finale: Sepic – Smith 3:6, 6:3, 10:5.

Herren 45, Viertelfinale: Dietmar Hansmann (SV Bad Waldliesborn) – Oliver Mingers (Gelb-Weiß Bielefeld/Nr. 1 der Setzliste) 6:7, 7:6, 10:8; Matthias Windmöller (FC Stukenbrock) – Klaus Redeker (Blau-Weiß Daseburg) ohne Spiel an Windmöller; Uli Schlepphorst (SC DJK Lippstadt) – Thomas Schulte (TC Bad Westernkotten) 6:0, 6:1; Michael Jung (TuS Jöllenbeck/Nr. 2) – Marc Kißner (TV Erwitte 1951) 6:2, 6:3.
Halbfinale: Windmöller – Hansmann 6:2, 6:2; Schlepphorst – Jung 1:2, Aufgabe von Jung.
Finale: Windmöller – Schlepphorst 6:1, 6:0.

Herren 50, Viertelfinale: Axel Dietrich (Rot-Weiß Geseke/Nr. 1 der Setzliste) – Niels Korbmacher (Blau-Weiß Anröchte) 6:3, 6:4; Martin Venker (TTC Verl) – Thorsten Twesmann (1. SC Lippetal) ohne Spiel an Venker; Marian Koloczek (Blau-Weiß 71 Delbrück) – Ralf Fechner (Telekom Post SV Bielefeld) 6:2, 6:1; Frank Epping (Paderborner TC Blau-Rot/Nr. 2) – Frieder Haas (Löhner TC Rot-Weiß) 6:2, 6:2.
Halbfinale: Dietrich – Venker 4:6, 7:5, 11:9; Epping – Koloczek 6:1,
Finale: Dietrich – Epping 6:1, 6:2.

Herren 60, Viertelfinale: Josef Stork (TV Erwitte 1951/Nr. 1 der Setzliste) – Manfred Marx (Rot-Weiß Geseke) 6:3, 6:4; Jürgen Richlick (TC Dornberg) – Helmut Remane (TG Bockhorst) 4:6, 7:5, 10:8); Mile Vrban (Gütersloher TV) – Heinz Büker (TV Erwitte 1951) 7:5, 6:1; Werner Ortmeyer (TuS Jöllenbeck/Nr. 2) – Magi Kaya (TuRa Elsen) 5:7, 6:2, 10:5.
Halbfinale: Richlick – Stork ohne Spiel an Richlick; Ortmeyer – Vrban 7:6, 7:6.
Finale: Richlick – Ortmeyer 6:4, 3:6, 10:8.

Die Ausschreibungen hier zum Download:
Ausschreibung Hallen-Bezirksmeisterschaften 2017 Damen-Herren A
Ausschreibung Hallen-Bezirksmeisterschaften 2017 Damen-Herren B
Ausschreibung Hallen-Bezirksmeisterschaften 2017 Senioren

Bezirksinfotag – Premiere geglückt

Rund 80 Vereinsvertreter folgten der Einladung des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe im Westfälischen Tennis-Verband (WTV) zum ersten Infotag in Schloß Holte-Stukenbrock. Schwerpunktthemen der Veranstaltung waren neben Ehrungen und den Informationen aus den verschiedenen Vorstandsbereichen das Werben um Schiedsrichter und Oberschiedsrichter sowie die Durchführungsmöglichkeiten von LK-Turnieren. „Wir haben einen abwechslungsreichen Infotag erlebt. Die Teilnehmerzahl zeigt, dass die Themen auf die Bedürfnisse der Vereine und deren Verantwortliche eingehen. Beim Infotag soll es auch zukünftig viele Tipps geben, die die Vereinsarbeit erleichtern und den Tennissport weiter nach vorn bringen“, zog Guido Volkhausen, Vorsitzender des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe, ein positives Fazit.

In der Vergangenheit richtete der Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe den Bezirkstag, seine Hauptversammlung, einmal im Jahr aus. Dies ist aufgrund veränderter Strukturen im WTV nicht mehr nötig. Der Bezirkstag findet somit nur noch alle drei Jahre statt, wenn die Vorstandswahlen auf dem Programm stehen. Um den Kontakt zu den Vereinen nicht zu verlieren, sondern sogar zu intensivieren, gibt es nun den Infotag, der zumindest einmal im Jahr stattfindet. Themen, die die Vereine berühren stehen dabei genauso auf der Tagesordnung wie die Hinweise aus den Ressorts der Vorstandsmitglieder sowie die Ehrungen verdienter Funktionäre.

Mit der bronzenen Ehrennadel des WTV zeichnete Guido Volkhausen fünf Tennis-Enthusiasten aus, die in ihren Vereinen und Tenniskreisen langjährig ehrenamtlich aktiv sind. Elke Rose (TC Hiddenhausen), Inge Stegnjajic (SV Bredenborn), Jörg Engemann (Blau-Weiß Eissen), Dirk Saken (Blau-Weiß Eissen) und Werner Überdick (TC Willebadessen) wurde die Auszeichnung zuteil.

Dankbar für ihren Einsatz ist Robert Hampe, Präsident des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV), all denjenigen, die in den heimischen Tennisvereinen aktiv das Vereinsleben gestalten. „Zwar haben wir weiterhin einen Mitgliederrückgang zu verzeichnen, aber die Zahl derer, die den Vereinen den Rücken kehren, wird immer kleiner“, sieht Robert Hampe die Vereine auf einem guten Weg. Gleiches gilt für den WTV, der seine Strukturreform 2020 komplett umgesetzt haben möchte.

Dazu zählt auch die Vereinheitlichung des Spielbetriebs im gesamten Verbandsgebiet, so auch in den vier Tennisbezirken Ostwestfalen-Lippe, Münsterland, Ruhr-Lippe und Südwestfalen. Waldemar Braun, Koordinator Sport im Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe, berichtete von den dadurch entstehenden Veränderungen im Mannschaftsspielbetrieb. Eine rege Diskussion entstand über die Terminierung der Mannschaftsspiele im Sommer. Manche wünschen sich eine Entzerrung und nicht eine Konzentrierung auf die Monate Mai und Juni. Dieses Unterfangen ist jedoch durch die große Turnierlandschaft, bestehend aus internationalen und nationalen Ranglistenturnieren, aus Verbands-, Bezirks- und Westfalenmeisterschaften sowie aus einer stetig wachsenden Anzahl von Leistungsklassenturnieren, nicht nur kaum umsetzbar, sondern nahezu unmöglich. „Dies verständlich zu machen, fällt schwer, da jeder nur seine eigenen Bedürfnisse im Blick hat. Wir in den Sportausschüssen müssen immer das große Ganze im Blick haben“, erklärt Waldemar Braun, der versprach, das Thema beim nächsten Bezirksinfotag oder auf einer speziell dafür organisierten Veranstaltung intensiv zu besprechen.

Die WTV-Strukturreform war auch bei Hans-Joachim Meier, Koordinator Jugend im Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe, das Schwerpunktthema. „Es gibt viel zu tun bei der Vereinheitlichung der Turnierformen und der Jugendförderung. Wir haben schon einiges erreicht, aber so manches liegt auch noch vor uns“, so Hans-Joachim Meier. Über die Angebote des WTV zur Vereinsentwicklung berichtete Stefan Schneider, Mitglied im Unterausschuss Jugendbildung des Verbandes. So können sich die Vereine beim WTV melden, wenn dieser die Situation des Vereins analysieren soll, um danach individuell auf den Verein zugeschnittene Anregungen zu geben. Der WTV hat so schon über 100 Tennisvereinen in Westfalen helfen können.

Für die Ausbildung zu Schieds- und Oberschiedsrichtern warb Maik Kohl, Referent für Schiedsrichterwesen im Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe. Er informierte über die Ausbildung und sprach einige Regeln an. Ein Regelquiz, bei dem es fünf C-Schiedsrichter- oder B-Oberschiedsrichterlehrgänge sowie zehn Basislehrgänge für Schieds- und Oberschiedsrichter zu gewinnen gab, rundete diesen Programmpunkt ab. Das Regelquiz und die Lösungen der 15 Fragen finden Sie hier:
regelquiz-loesungen

Zu guter Letzt erklärte Axel Seemann, im Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe als Referent für Turnierwesen tätig, die Durchführungsmöglichkeiten bei Leistungsklassenturnieren. Vom klassischen Turnierformat im KO-System, über Round Robin bis hin zu Tagesturnieren in Gruppen oder im Spiralsystem, Axel Seemann nahm den Vereinsvertretern die Scheu, ein solches Turnier auszurichten.

Der Bezirksinfotag zeigte, der Tennissport lebt. „Wir haben den Vereinen hoffentlich viele Anregungen geben können und auch wir haben Anregungen seitens der Vereine erfahren. Es war eine gelungene Premiere“, war Guido Volkhausen nach der Versammlung zufrieden.