Paul Eysink verstorben

BIELEFELD – Die westfälische Tennis-Familie trauert um Paul Eysink. Der gebürtige Niederländer ist im Alter von 83 Jahren verstorben. Der Träger der silbernen Ehrennadel des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV) war lange Jahre Sportwart und 1. Vorsitzender des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe. Nach seinem Rücktritt wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Tennisbezirks gewählt. Die Frage, ob Paul Eysink der einzige niederländische Funktionär ist, der in deutschen Tennis-Verbänden tätig war, ist nur schwer zu beantworten. Solange aber nicht das Gegenteil bewiesen wird, hat er diese Exklusivität sicher. Mit seiner bekannten Fröhlichkeit nahm Paul Eysink dies gern zur Kenntnis. Gerne dachte er an seine langjährige ehrenamtliche Zeit im Vorstand des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe zurück. Genauso gerne tun dies auch die heimischen Vereine. Bis zuletzt war Paul Eysink bei den Bezirkstagen ein gern gesehener Gast. Paul Eysink bestach nicht nur durch seine Tennis-Kompetenz, es war vor allem die Art und Weise, mit der er die Funktionärsarbeit meisterte. Er hatte für jeden ein offenes Ohr und setzte alles daran den Tennissport voran zu bringen. Die Tennisspielerinnen und -spieler im Westfälischen Tennis-Verband trauern um einen großartigen Menschen. Paul Eysink wird allen in Erinnerung bleiben.

OWL trauert um Beckmann

MINDEN – Der Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe trauert um Paul-Werner Beckmann. Der 1. Vorsitzende des Tenniskreises Minden-Lübbecke ist nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 68 Jahren verstorben. Als Rechtsanwalt und Notar machte sich Paul-Werner Beckmann in den Bereichen Arbeitsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Sport- und Vereinsrecht einen Namen. Häufig wurde er mit Rechtsauskünften in regionalen und überregionalen Medien zitiert. Namhafte Unternehmen und Bundesligavereine, Trainer und Profisportler gehörten zu seinen Mandanten. Im Jahr 2011 wurde ihm für seine besonderen Verdienste das Ehrenzeichen der Deutschen Anwaltschaft verliehen. In seiner Freizeit engagierte sich Paul-Werner Beckmann aktiv in verschiedenen Sportarten. Seit 2009 war er 1. Vorsitzender des Tenniskreises Minden-Lübbecke. Darüber hinaus war er Ehrenvorsitzender des Lübbecker TC und Mitglied im ständigen Schiedsgericht der Handball-Bundesliga. Gern besuchte er Spiele der Handball- und Fußball-Bundesliga. Der TuS Nettelstedt-Lübbecke und Schalke 04 lagen ihm besonders am Herzen. Die ostwestfälische Tennisfamilie verliert einen Fachmann, der sich durch sein stets freundliches und souveränes Auftreten mit Sachkompetenz viele Freunde gemacht hat. Der Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe wird Paul-Werner Beckmann immer bestens in Erinnerung behalten.

Poltrock siegt erneut

ELSEN – Die 43. ostwestfälischen Tennis-Bezirksmeisterschaften der Damen, Herren, Damen 30 und Herren 30 auf der Anlage von TuRa Elsen hielten, was sie versprachen. Die Spielerinnen und Spieler zeigten in allen Konkurrenzen starke Leistungen. Neue Einzel-Bezirksmeister wurden Julia Poltrock (Tennispark Bielefeld, Damen-Einzel), Christopher Koderisch (Blau-Weiss Halle, Herren-Einzel), Chiara Zastrow (Arminia Gütersloh, Damen-Einzel LK 11 – 23), Dominik Ahlers (Rot-Weiß Salzkotten, Herren-Einzel LK 11 – 23), Kirsten Loleit (TC SuS Bielefeld, Damen 30-Einzel) und Malte Bentfeld (Tennispark Versmold, Herren 30-Einzel). Den Damen-Doppel-Wettbewerb gewannen Lisa Halfmann/Tanja Klee (TC Kaunitz/Blau-Weiss Halle). Das Herren-Doppel-Endspiel wurde am Montag nachgeholt. Bezirksmeister wurde das Duo Jannik Rother/Ramon Wagner (Blau-Weiß Lemgo).

„Die Qualität passte, aber auch die Quantität konnte sich sehen lassen. Mit rund 150 Aktiven haben wir eine sehr gute Meldezahl zu verzeichnen gehabt“, zog Bezirkssportwart Manfred Höttinger ein positives Fazit. Auch Oberschiedsrichter Antonius Luig zeigte sich mit der Fairness der Spielerinnen und Spieler zufrieden: „Trotz des schlechten Wetters am Freitag und den damit verbundenen Verzögerungen haben wir keine Probleme beim Turnbierablauf gehabt.“ Einzig das Herren-Doppel-Endspiel konnte am Finalsonntag nicht mehr ausgetragen werden. 

Damen: Nach der krankheitsbedingten Absage der topgesetzten Lea-Katharina Jacob (TC Rödinghausen) war Tanja Klee (Blau-Weiss Halle) die erste Anwärterin auf den Titelgewinn. Doch sie hatte die Rechnung ohne die Titelverteidigerin Julia Poltrock (Tennispark Bielefeld) gemacht. Die Bielefelderin konnte ihren Titel erfolgreich verteidigen. Ohne Satzverlust kam sie zum Titelgewinn. Nach ihrem 6:3, 6:1-Halbfinalerfolg über Tanja Klee, ließ sie im Endspiel beim 6:0, 6:1, der Überraschungsfinalistin Franziska Kommer (TC Herford) keine Chance. Die Herforderin durfte dennoch sehr mit ihrem Abschneiden zufrieden sein. Im Halbfinale profitierte sie allerdings von der verletzungsbedingten Absage der an Position drei gesetzten Julia Schepp (Tennispark Bielefeld). Im Endspiel bei den Damen LK 11 – 23 setzte sich die ungesetzte Chiara Zastrow (Arminia Gütersloh) gegen die Topfavoritin Tanja Nahmmacher (Lübbecker TC) mit 6:2, 6:4 durch. Die Doppel-Konkurrenz entschieden Lisa Halfmann (TC Kaunitz) und Tanja Klee (Blau-Weiss Halle) für sich. Sie gewannen das Finale gegen Lena Heidenreich (TC Kaunitz) und Julia Poltrock (Tennispark Bielefeld) mit 6:1, 6:2.

Herren. Der Topfavorit Christopher Koderisch (Blau-Weiss Halle) war erwartungsgemäß nicht zu bremsen. In seinen fünf Matches gab der Haller keinen Satz ab. Eigentlich hatte er nur in seiner Auftaktpartie gegen Jens Bühre (TSG Kirchlengern-Randringhausen) etwas Mühe und gewann lediglich 6:4, 6:4. Danach ließ er Michael Dresing (Bielefelder TTC), Johannes Kolowrat (Blau-Weiss Halle) und Alexander Dresing (Bielefelder TTC) nicht den Hauch einer Chance. Im Finale setzte sich Christopher Koderisch schließlich gegen Jannik Rother (Blau-Weiß Lemgo) mit 6:3, 6:1 durch. Der Lemgoer sicherte sich den Finaleinzug mit 6:3, 6:7, 6:1 gegen seinen Vereinskollegen Ramon Wagner (Blau-Weiß Lemgo) durch. Dominik Ahlers (Rot-Weiß Salzkotten) gewann das Endspiel bei den Herren LK 11 – 23 gegen Lars Hoischen (TC Herford) mit 6:2, 6:1. Das Herren-Doppel-Finale wurde erst am Montag ausgetragen. Die Verzögerung war die Nachwirkung des verregneten Freitags. Es standen sich in dieser Partie die Duos Jannik Rother/Ramon Wagner (Blau-Weiß Lemgo) und Karsten Beineke/Björn Berg (Grün-Weiß Paderborn) gegenüber. Die Lemgoer setzten sich mit 6:1, 6:3 durch.

Damen 30. 6:0, 6:1, 6:0, 6:0, 6:0, 6:0 – souveräner geht es nicht! Topfavoritin Kirsten Loleit (TC SuS Bielefeld) war im Damen 30-Wettbewerb das Maß aller Dinge. Auch ihre Vereinskollegin Katrin Garten bekam im Endspiel die so genannte Brille verpasst.

Herren 30: Titelverteidiger Björn Berg (Grün-Weiß Paderborn) und Malte Bentfeld (Tennispark Versmold) standen sich im Finale der Herren 30 erwartungsgemäß gegenüber. Im gesamten Turnierverlauf präsentierte sich der Versmolder in hervorragender Verfassung. So auch im Endspiel, das er mit 6:1, 6:3 für sich entscheiden konnte.

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