Sommersaison 2014

BIELEFELD – Die Sommersaison 2014 wartet zumindest auf Bezirks- und Kreisebene mit einer Reform auf. In der Wettspielordnung des Westfälischen Tennis-Verbandes (WO-WTV) ist das Spielen in zwei Altersklassen auf Bezirks- und Kreisebene als zulässig erklärt und gleichzeitig bestimmt, dass die Einzelheiten durch die Bezirke zu regeln sind. Der Sportausschuss des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe hat beschlossen, mit Beginn der Sommer-Saison 2014 das Spielen in zwei Altersklassen auf Bezirks- und Kreisebene zu ermöglichen.

Nähere Informationen dazu gibt es hier:

Der Bezirkssportausschuss hat auch den endgültigen Terminplan für die Sommersaison 2014 und die Auf- und Abstiegsregelungen erstellt. Hier finden Sie alle Informationen zum Download:

Zukunftsthemen aktuell

BIELEFELD – Wir freuen uns über die sehr positive Resonanz“, erklärte Guido Volkhausen, 1. Vorsitzender des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe, der beim Bezirkstag 2014 85 Vereinsvertreter im Lenkwerk in Bielefeld begrüßen durfte. Eine zweifelsohne sehr gute Beteiligung. Dies lag sicherlich auch an dem Vortrag zum Thema „Sport im Ganztag – Herausforderungen, Risiken und Chancen für den organisierten Sport“. „Wir dürfen uns nicht ausruhen, sondern müssen die Themen der Zukunft anpacken“, rief der Bezirksvorsitzende den Vereinsvertretern zu. Karl-Wilhelm Schulze, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Bielefeld, und Torsten Vogel, Jugendbildungsreferent des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV), rüttelten anschließend die Zuhörer in ihrem Vortrag auf, sich mit diesem Thema der Zukunft intensiver auseinanderzusetzen.

Zwei Aspekte sind für die Tennisvereine zukünftig von großer Bedeutung. Zum einen ist dies die demographische Entwicklung. Es wird ein Rückgang an Mitgliedern der Altersgruppe „0 bis 16 Jahre“ in Ostwestfalen-Lippe von rund 20.000 Kindern und Jugendlichen prognostiziert. Zum anderen lassen die offenen Ganztagsschulen den Kindern und Jugendlichen nicht mehr so den Freiraum für Aktivitäten in Tennisvereinen wie das früher noch der Fall war. „Dies gefährdet den Weiterbestand des Wettkampf- und Mannschaftssports. Außerdem verschiebt sich der Trainingsbetrieb am Tag zeitlich nach hinten“, erklärt Karl-Wilhelm Schulze. Es gilt, die Formel für den Ganztag positiv zu gestalten. Diese lautet: 3 Stunden Schulsport + 2 Stunden Sport im Ganztag + x Stunden Sport im Verein.

Die Koordinierungsstellen „Sport im Ganztag“ des Schulsports in Nordrhein-Westfalen helfen den Tennisvereinen weiter. 22 gibt es allein in Ostwestfalen-Lippe, zeigte der Geschäftsführer des Stadtsportbundes Bielefeld auf. Die Kontaktdaten dieser Stellen sind im Internet unter www.schulsport-nrw.de zu finden.

Auch der Westfälische Tennis-Verband (WTV) bietet seinen Vereinen große Unterstützung an. Informationsveranstaltungen vor Ort, die Qualifizierungsmodule „Schulsportassistent Tennis“ und „Tennis in Großgruppen“ sowie Materialausleihe sind nur ein paar von zahlreichen Angeboten des WTV. „Wir vermitteln außerdem Ansprechpartner in den KSB und SSB bzw. den Sportjugenden. Darüber hinaus können Seminare und Kurzschulungen besucht werden. Nutzen Sie das Angebot des WTV, um ihren Verein fit für die Zukunft zu machen“, forderte Torsten Vogel die anwesenden Vereinsvertreter auf.

Karl-Wilhelm Schulze (Geschäftsführer des Stadtsportbundes Bielefeld) und Torsten Vogel (Jugendbildungsreferent des Westfälischen Tennis-Verbandes) referierten auf dem Tennis-Bezirkstag von Ostwestfalen-Lippe zum Thema „Sport im Ganztag – Herausforderungen, Risiken und Chancen für den organisierten Sport“.

Bezirksvorstand erneut einstimmig entlastet

In Anwesenheit der WTV-Vizepräsidenten Finanzen, Rolf Hüttermann, und Breitensport, Norbert Krusch, gab der Bezirksvorstand auf seiner Jahreshauptversammlung einen Überblick über die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres und blickte voraus auf das Jahr 2014.

„Der Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe ist sportlich wie auch finanziell bestens aufgestellt“, konnte der Bezirksvorsitzende Guido Volkhausen den Vereinsvertretern mitteilen. Die Berichte der Vorstandsmitglieder Manfred Höttinger (Sportwart), Hans-Joachim Meier (Jugendwart) und Helmut Moschko (Breitensportwart) sind im Internet unter www.tennis-owl.de nachzulesen. Die finanzielle Situation des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe ist weiterhin entspannt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Überschuss in Höhe von gut 16.000 Euro erwirtschaft. Dementsprechend entlasteten die Vereinsvertreter Kassenwartin Monika Dreifürst-Gottschalk genauso einstimmig wie anschließend auch den gesamten Bezirksvorstand. Der Haushaltsplan für das kommende Geschäftsjahr wurde danach ebenfalls einstimmig angenommen.

Waldemar Braun, 2. Vorsitzender des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe, berichtete zudem von den Bemühungen des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV), für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. So sind verschiedene Gremien damit beschäftigt, die Antworten auf folgende Fragen zu finden: Wie will der WTV in Zukunft (im Jahr 2020) dastehen und wahrgenommen werden? Was will der WTV bis zum Jahr 2020 erreichen? Im Jahr 2020 ist der WTV ….. „Es ist sehr gut, dass sich der WTV diesen Fragen stellt. Stagnation hilft dem Tennissport nicht weiter“, ist sich Waldemar Braun sicher.

Ehrungen auf dem Bezirkstag

Die Ehrungen nahmen auch bei dem diesjährigen Bezirkstag einen größeren Zeitraum ein. Guido Volkhausen zeichnete vier verdiente Funktionäre aus Ostwestfalen-Lippe mit der Bronzenen Ehrennadel des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV) aus. Angelika Hassenewert (Grün-Weiß Benninghausen), Heinz Brock (FC Stukenbrock), Klaus Rogalski (TV Concordia Enger) und Josef Struwe (TC Störmede) wurden für ihre langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeiten geehrt.

Natürlich gab es auch die sportlichen Leistungen der Vereine auszuzeichnen. Urkunden aus den Händen des Bezirkssportwarts Manfred Höttinger erhielten die Mannschaftsbezirksmeister im Sommer 2013: Blau-Weiß Lemgo (Damen), Paderborner TC Blau-Rot (Damen 30), TuS Eintracht Bielefeld (Damen 40), TV Sachsenroß Hille (Damen 50), Löhner TC Rot-Weiß (Damen 55), Rot-Weiß Geseke (Herren), SV Arminia Gütersloh (Herren 30), Tennispark Versmold (Herren 40), TC SuS Bielefeld (Herren 50), TC 80 Warburg (Herren 55), TTC Gütersloh (Herren 60); TC Bad Salzuflen (Herren 65) und Rot-Weiß Detmold (Herren 70). In der Winterrunde 2013/2014 sicherten sich folgende Vereinsteams den Bezirksmeistertitel: FC Stukenbrock (Damen), TC Bad Salzuflen (Damen 30), SV Heepen (Damen 40), Bielefelder TTC II (Herren), Grün-Weiß Paderborn (Herren 30), Tennispark Versmold (Herren 40) und TC SuS Bielefeld (Herren 50).

Jugend-Staffelleiter Jens Middelberg durfte anschließend sechs Jugend-Bezirksmannschaftsmeister aus dem Sommer 2013 ehren. Die Vereinsvertreter nahmen die Urkunden für ihre erfolgreichen Jugendlichen entgegen: Tennispark Bielefeld (Juniorinnen U18), TC Herzebrock (Juniorinnen U15), TC Dreeke Jöllenbeck (Juniorinnen U12), TC Herford (Junioren U18), Blau-Weiss Halle (Junioren U15), Rot-Weiß Geseke (Junioren U12), Grün-Weiß Paderborn (Gemischt U10) und Rot-Weiß Geseke (Gemischt U8).

Norbert Schneider aus dem Breitensportausschuss des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe nahm stellvertretend für Breitensportwart Helmut Moschko die Ehrungen für die Mannschaftsbezirksmeister der Hobbyrunde 2013 vor. Die Vertreter des FC Sürenheide (Damen A), von Grün-Weiß Schloß Holte (Damen B), vom FC Stukenbrock II (Herren A) und von Blau-Weiß Versmold (Herren B) erhielten die Auszeichnungen.

Die Einladung, das genaue Programm, die Berichte des Sport- und Breitensportwartes sowie das Protokoll des letztjährigen Bezirkstags finden Sie hier zum Download:

Poltrock verteidigt Titel

LIPPSTADT – Die Hallen-Bezirksmeisterschaften der Damen und Herren aller Altersklassen um den Sparkassen-Cup waren das erwartete erste ostwestfälische Tennis-Highlight im Erwachsenenbereich. Das Organisationsteam mit Bezirkssportwart Manfred Höttinger, Antonius Luig (Oberschiedsrichter und Jugendwart des Tenniskreises Lippstadt) und Karl Dietz (Sportwart des Tenniskreises Lippstadt) freute sich über einen reibungslosen und sehr fairen Ablauf der Titelkämpfe.

Guten Tennissport zeigten vor allem die neuen Hallen-Bezirksmeister. Julia Poltrock (Tennispark Bielefeld, Damen), Jannik Rother (Blau-Weiß Lemgo, Herren), Timo Kortmann (Grün-Weiß Paderborn, Herren LK 11-23), Rene-Alexander Braun (Bünder TC, Herren 30), Ute Schroeder (TC Herford, Damen 40), Nenad Sepic (Rot-Weiß Geseke, Herren 40), Karsten Linke (TC Am Schloß Rheda, Herren 45), Yves Stahl (Paderborner TC Blau-Rot, Herren 50), Dieter Heitmann (TTC Verl, Herren 55) und Rainer Mohs (SuS Veltheim, Herren 65) durften am Ende die wertvollsten Preise aus den Händen von Thomas Raulf von der Sparkasse Lippstadt, vom Tennisbezirksvorsitzenden Guido Volkhausen und Manfred Höttinger entgegen nehmen. Tolles Tennis zeigten die neuen Hallen-Bezirksmeister, die von den Verantwortlichen anschließend entsprechend geehrt wurden: Antonius Luig (Oberschiedsrichter und Jugendwart des Tenniskreises Lippstadt), Thomas Raulf (Sparkasse Lippstadt), Guido Volkhausen (1. Vorsitzender des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe), Rainer Mohs, Karsten Linke, Dieter Heitmann, Yves Stahl, Julia Poltrock, Jannik Rother, Ute Schroeder, Timo Kortmann, Nenad Sepic, Rene-Alexander Braun, Manfred Höttinger (Sportwart des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe) und Karl Dietz (Sportwart des Tenniskreises Lippstadt).

Herren LK 1-10: Die Konkurrenz hielt, was sie versprach: hochklassiges Tennis und Spannung pur. Am Ende hatte Topfavorit Jannik Rother (Blau-Weiß Lemgo) das nötige Quäntchen Glück und sicherte sich durch einen 4:6, 6:2, 7:6-Erfolg im Finale über den an Position zwei gesetzten Lukas Mönter (TC SuS Bielefeld) den Bezirksmeistertitel. Dabei hatte der Bielefelder im entscheidenden dritten Satz bereits mit 5:2 geführt. Der Tie-Break ging am Ende mit 11:9 an den Lemgoer.

Damen: Die Titelverteidigerin hat den Angriff der jungen Nachwuchsspielerinnen abgewehrt. Die topgesetzte Julia Poltrock (Tennispark Bielefeld) sicherte sich zum dritten Mal in Folge den Hallen-Bezirksmeistertitel. Nach zwei glatten Zwei-Satz-Siegen behielt sie im Halbfinale mit 3:6, 6:3, 6:4 gegen Katja Fevralev (Bielefelder TTC, Nr. 3 der Setzliste) die Oberhand. Im Endspiel traf sie auf die an Position vier gesetzte Franziska Kommer (Blau-Weiss Halle), die in der Vorschlussrunde mit 7:5, 6:2 über die höher eingeschätzte Johanna Meier (TC Herford) siegreich blieb. Am Ende gewann Julia Poltrock mit 7:5, 6:2.

Herren LK 11-23: Erst zum dritten Mal gab es bei den Herren einen Wettbewerb der Leistungsklassen 11 bis 23. Dabei setzte sich der an Position drei gesetzte Timo Kortmann (Grün-Weiß Paderborn) durch. Das Endspiel gegen den ungesetzten Denis Louis (Mindener TK) fand jedoch aufgrund einer Knieverletzung des Mindeners nicht statt.

Herren 30: Hart umkämpft war die gesamte Herren 30-Konkurrenz. Ab dem Halbfinale war der Match-Tie-Break an der Tagesordnung. Am Ende war es der topgesetzte Rene-Alexander Braun (Bünder TC), der sich den Bezirksmeistertitel holte. Nach seinem 6:4, 6:7, 10:8-Halbfinalerfolg über seinen Vereinskollegen Dennis Hebrok (Bünder TC) behielt er auch im Endspiel die Oberhand. Mit 7:6, 1:6, 10:5 gewann er gegen den an Position zwei gesetzten Jens Himmelmann (Grün-Weiß Paderborn). Der Paderborner hatte sich in der Vorschlussrunde mit 6:7, 6:3, 11:9 gegen Hendrik Andela (TC SuS Bielefeld) durchgesetzt.

Herren 40: Nenad Sepic (Rot-Weiß Geseke) wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Am Ende standen nur glatte Zwei-Satz-Siege für den Geseker zu Buche. Auch der an Position zwei gesetzte Marc Kuchenbecker (Tennispark Versmold) konnte ihn nicht in Bedrängnis bringen. Mit 6:2, 6:1 gewann Nenad Sepic das Finale.

Damen 40: Topfavoritin Ute Schroeder (TC Herford) war auf ihrem Weg zum Bezirksmeistertitel nicht zu stoppen. Auch die ungesetzte Sandra Glass (TuRa Elsen), die in der ersten Runde die an Position zwei gesetzte Doris Kreuzberger (Grün-Weiß Lippstadt) mit 6:4, 6:7, 10:8 ausgeschaltet hatte, war im Finale ohne Chance. Ute Schroeder siegte glatt mit 6:1, 6:1.

Herren 45: Im Finale standen sich mit Karsten Linke (TC Am Schloß Rheda) und Georg Molinski (Blau-Weiß Sande) zwei Akteure gegenüber, die zuvor die beiden Topfavoriten aus dem Wettbewerb warfen. Während Georg Molinski gegen den an Position eins gesetzten Andreas Abramsen (TC Dielingen) mit 6:2, 6:4 gewann, setzte sich Karsten Linke gegen den an Position zwei notierten Axel Hupe (Gütersloher TC Rot-Weiß) mit 6:4, 4:6, 10:7 durch. Das Endspiel wurde zu einer klaren Angelegenheit für Karsten Linke. Er holte sich den Bezirksmeistertitel mit einem 6:0, 6:3-Erfolg.

Herren 50: Bis zum Finale wurde die Setzliste vollauf bestätigt. Danach hatte allerdings der an Position zwei gesetzte Yves Stahl (Paderborner TC Blau-Rot) die Nase vorn. In einem Vereinsduell gewann er gegen den topgesetzten Boris Kuni (Paderborner TC Blau-Rot) mit 6:2, 6:2.

Herren 55: Titelverteidiger Dieter Heitmann (TTC Verl) wurde seiner Favoritenrolle erneut vollauf gerecht. Im Endspiel traf der Verler wie im Vorjahr auf Werner Überdick (TC Egge Borlinghausen) und siegte mit 6:3, 6:0. Damit blieb er im gesamten Turnierverlauf ohne Satzverlust. Werner Überdick hatte sich zuvor durch einen 6:4, 7:6-Sieg im Halbfinale über den an Position zwei gesetzten Paul Niggenaber (TV Erwitte 1951) für das Finale qualifiziert.

Herren 65: Ohne Probleme setzten sich die beiden favorisierten Akteure Rainer Mohs (SuS Veltheim) und Peter Westen (Schwarz-Weiß Overhagen) in dieser Konkurrenz durch. Im Endspiel lieferten sie sich dann einen harten Kampf, bei dem schließlich der topgesetzte Rainer Mohs mit 6:4, 3:6, 10:6 die Oberhand behielt.

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