Wilke und Wenzel siegen

HERFORD – Nachdem die Topfavoriten bei den Tennis-Senioren-Meisterschaften von Ostwestfalen-Lippe in den letzten immer einen besonders schweren Stand hatten, drückten sie diesmal der Veranstaltung zumeist ihren Stempel auf. So siegten in fünf der acht Einzel-Konkurrenzen die an Position eins gesetzten Akteure. Dennoch waren die Bezirksmeisterschaften in allen Wettbewerben hoch interessant. Bei besten Wetter-Bedingungen riefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hervorragende Leistungen ab. Dementsprechend zufrieden waren Guido Volkhausen, 1. Vorsitzender des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe, und Hans Hermann Pohlmann, 1. Vorsitzender und Sportwart der gastgebenden TSG Herford: „Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Wir haben tollen Sport gesehen, der durch die sehr guten Rahmenbedingungen für die Spielerinnen und Spieler erst möglich wurde.“

Zufrieden zeigten sich die neuen Titelträger und die Turnier-Verantwortlichen der Senioren-Bezirksmeisterschaften nach der Siegerehrung: (v. l.) Hans Hermann Pohlmann (1. Vorsitzender und Sportwart der TSG Herford), Achim Ehrhardt (Sieger Herren 65), Friedhelm Burtscheidt (Sieger Herren 70), Guido Volkhausen (1. Vorsitzender des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe), Susanne Beckmann (Siegerin Seniorinnen-Doppel), Nicola Bäcker (Siegerin Seniorinnen-Doppel), Dieter Pries (Sieger Herren 60), Jutta Brandtmann (Siegerin Damen 55), Rainer Schachtsiek (Sieger Herren 50), Susanne Wilke (Siegerin Damen 40), Werner Überdick (Sieger Senioren-Doppel), Dieter Heitmann (Sieger Herren 55), Peter Platz (Sieger Senioren-Doppel), Waldemar Braun (2. Vorsitzender des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe) und Antonius Luig (Oberschiedsrichter). Volker Wenzel (Sieger Herren 40) war zum Zeitpunkt der Siegerehrung bereits auf dem Weg in den Urlaub. Foto: MISPRESS PR-Agentur

Drei Akteure verteidigen ihre Titel

Mit Susanne Wilke (Telekom Post SV Bielefeld, Damen 40), Jutta Brandtmann (TC Herford, Damen 55) und Dieter Heitmann (TTC Verl, Herren 55) konnten drei Akteure ihren im Vorjahr gewonnenen Titel erfolgreich verteidigen. In den anderen Konkurrenzen setzten sich Volker Wenzel (Bünder TC, Herren 40), Rainer Schachtsiek (Löhner TC Rot-Weiß, Herren 50), Dieter Pries (TC Hiddenhausen, Herren 60), Achim Ehrhardt (Grün-Weiss Hiddesen, Herren 65) und Friedhelm Burtscheidt (TV Espelkamp-Mittwald, Herren 70) durch.

Novum in der Turniergeschichte

Die zwei Doppel-Konkurrenzen gewannen Nicola Bäcker/Susanne Beckmann (TSG Herford) und Peter Platz/Werner Überdick (Grün-Weiß Schloß Holte/TC Egge Borlinghausen). Kuriosität beim Senioren-Doppel: Axel Dahlkötter (TSG Herford) erschien einfach nicht zum Endspiel und ließ seinen Partner Christian Busch (TSG Herford) ohne jede Nachricht im Stich. Ein Novum in der Geschichte der OWL-Meisterschaften.

Meier & Koderisch vorn

ERWITTE – Bei den 44. ostwestfälischen Tennis-Bezirksmeisterschaften der Damen, Herren, Damen 30 und Herren 30 auf der Anlage vom TV Erwitte 1951 hatten die Topfavoriten einen ganz schweren Stand. Nur in den beiden Herren-Einzel-Konkurrenzen konnten sich die an Position eins gesetzte Akteure durchsetzen. Christopher Koderisch (Blau-Weiss Halle, Herren LK 1 – 11) und Domink Ahlers (Rot-Weiß Salzkotten, Herren LK 11 – 23) verteidigten dabei ihre Titel erfolgreich. In den anderen drei Einzel-Wettbewerben hatten die Topfavoriten das Nachsehen.

Andere Spielerinnen und Spieler rückten in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Trotz teilweise schlechter Witterungsverhältnisse trumpften Johanna Meier (TC Herford, Damen), Angelika Südbrock (TC COR Rheda, Damen 30) und Nenad Sepic (Rot-Weiß Geseke, Herren 30) groß auf und gewannen in ihren Wettbewerben die Bezirksmeisterschaft. In den Doppel-Konkurrenzen setzten sich die Duos Kira Kastigen/Lisa Halfmann (Blau-Weiss Halle) und Dominik Ahlers/Stephan Eckelt (Rot-Weiß Salzkotten) durch.

Guido Volkhausen mit positivem Fazit

„Mit der Qualität der Bezirksmeisterschaften können wir sowohl sportlich als auch organisatorisch sehr zufrieden sein. Ich hoffe aber, dass wir im nächsten Jahr noch mehr Spielerinnen und Spieler für das Turnier begeistern können“, zog Guido Volkhausen, 1. Vorsitzender des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe ein positives Fazit der Titelkämpfe. Die Turnierleitung in Person von Bezirkssportwart Manfred Höttinger, Winfried Reineking (Bezirksreferent für Turniersport), Karl Dietz (Sportwart des Tenniskreises Lippstadt) und Oberschiedsrichter Antonius Luig hatte nur aufgrund der teilweise sehr schlechten Wetterlage einige Arbeit. So musste am Sonntag, der dritte Turniertag, komplett in die Hallen von Erwitte und Lippstadt ausgewichen werden. „Am Ende konnte das Turnier aber gemäß dem Zeitplan durchgezogen werden. Die Spielerinnen und Spieler haben sich vorbildlich verhalten und es uns einfach gemacht“, freute sich Oberschiedsrichter Antonius Luig.

Die Bezirksbesten 2014 wurden gesucht und gefunden...

Zufrieden zeigten sich die Bezirksmeister 2014 und die Organisatoren nach dem ersten ostwestfälischen Tennis-Highlight der Sommersaison: (v. l.) Karl Dietz (Sportwart des Tenniskreises Lippstadt), Nenad Sepic, Antonius Luig (Oberschiedsrichter), Christopher Koderisch, Angelika Südbrock, Johanna Meier, Lisa Halfmann, Kira Kastigen, Dominik Ahlers, Stephan Eckelt, Guido Volkhausen (1. Vorsitzender des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe) und Winfried Reineking (Bezirksreferent für Turniersport). Foto: MISPRESS PR-Agentur

Damen: Wenn eine Spielerin den Titelgewinn verdient hat, dann ist das Johanna Meier (TC Herford). Nach einer schweren Auftaktpartie mit einem 6:2, 6:7, 6:2-Erfolg über Lisa Halfmann (Blau-Weiss Halle) kam die Herforderin richtig gut in Form. Beim 6:1, 6:0 ließ sie im Viertelfinale der Lokalmatadorin Kerstin Heppe (TV Erwitte 1951) keine Chance. Und dann bekam die topgesetzte Titelverteidigerin Julia Poltrock (Tennispark Bielefeld) die Stärke der neuen Titelträgerin zu spüren. Glatt mit 6:1, 6:2 setzte sich die Herforderin durch. Im Endspiel war nun die an Position zwei gesetzte Lea-Katharina Jacob (Bielefelder TTC) favorisiert, war sie doch bis dahin ohne Satzverlust geblieben und hatte ihre Gegnerinnen klar dominiert. Im Finale aber war es wieder Johanna Meier, die das Spiel machte und am Ende mit 6:4, 6:1 triumphierte. Die Doppel-Konkurrenz entschieden Lisa Halfmann (Blau-Weiss Halle) und Kira Kastigen (Blau-Weiss Halle) für sich. Sie gewannen das Finale gegen Janina Peters (Tennispark Versmold) und Frederike Zolke (TTC Verl) mit 6:1, 6:4.

Herren: Topfavorit und Titelverteidiger Christopher Koderisch (Blau-Weiss Halle) hat den Ansturm der Jugend noch einmal abgewehrt. Nach vier deutlichen Zwei-Satz-Siegen setzte er sich im so genannten Traumfinale gegen den an Position zwei gesetzten Deutschen Jugend-Hallenmeister Philipp Scholz (TC Kaunitz) mit 5:7, 6:3, 6:4 durch. Mit ständigen Tempowechseln raubte er dem Kaunitzer den Nerv. Hinzu kam, dass Philipp Scholz im dritten Satz Oberschenkelprobleme bekam. Dies soll die Leistung des Hallers jedoch in keiner Weise schmälern. Christopher Koderisch verteidigte zu Recht seinen Bezirksmeistertitel. Dominik Ahlers (Rot-Weiß Salzkotten) gewann erneut das Endspiel bei den Herren LK 11 – 23. Mit 6:4, 6:4 wies der Salzkottener den ungesetzten Henrik Rodenbüsch (Grün-Weiß Paderborn) in die Schranken. Und Dominik Ahlers war noch ein zweites Mal erfolgreich. An der Seite von Stephan Eckelt (Rot-Weiß Salzkotten) gewann er auch die Herren-Doppel-Konkurrenz. Im Endspiel sorgten die beiden Salzkottener durch einen 4:6, 7:5, 10:5-Erfolg über die an Position vier gesetzten Kai-Marvin Buscha/Philipp Scholz (Gütersloher TC Rot-Weiß/TC Kaunitz) für eine Überraschung.

Damen 30: Angelika Südbrock (TC COR Rheda) avancierte zum Schreck der beiden Hirt-Geschwister (beide Gütersloher TC Rot-Weiß). Im Halbfinale setzte sich Angelika Südbrock noch erwartungsgemäß mit 6:2, 6:1 gegen die an Position drei gesetzte Isabel Hirt durch. Im Endspiel behielt sie dann mit 6:4, 6:1 gegen Topfavoritin Jasmin Hirt die Oberhand und setzte sich so verdientermaßen die Bezirksmeisterkrone auf.

Herren 30: Bis zum Finale war Topfavorit Karsten Beineke (Grün-Weiß Paderborn) auf einem guten Weg zum Titelgewinn. Doch auch Nenad Sepic (Rot-Weiß Geseke), Nummer drei der Setzliste, zeigte in seinen Matches sehr gute Leistungen und blieb ohne Satzverlust. So trafen im Endspiel die beiden besten Akteure dieser Konkurrenz aufeinander. Nenad Sepic war dann auch in dieser Begegnung nicht zu stoppen. Mit 6:0, 6:2, setzte sich der Geseker durch und gewann vollauf verdient die Bezirksmeisterschaft.