Bezirksmeisterschaften der Seniorinnen und Senioren

Guter Tennissport gepaart mit hervorragendem Wetter und reibungslosem Turnierablauf ergaben die diesjährigen Senioren-Bezirksmeisterschaften, die vom 17. bis 22. Juli auf der Anlage des TTC Verl ausgetragen wurden. 100 Spielerinnen und Spieler gingen in zehn Konkurrenzen auf Titeljagd. „Es war insgesamt ein sehr harmonisches Turnier, zweifelsohne ein Highlight im ostwestfälischen Turnierkalender“, erklärten Guido Volkhausen (1. Vorsitzender des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe), Andrea Send (Geschäftsführerin des TTC Verl) und Oberschiedsrichter Maik Kohl, die bei der Durchführung des Turniers keinerlei Probleme hatten.

Sportlich setzten natürlich die neuen Bezirksmeister die Akzente. Allen voran wieder Axel Dietrich (Rot-Weiß Geseke, Herren 50) und Dieter Heitmann (TTC Verl, Herren 60), die wie im Vorjahr ihre Titel eindrucksvoll verteidigen konnten. Neue Bezirksmeister wurden außerdem Eva Schomacher (Rot-Weiß Mastholte/Damen 30), Simon Graute (TC Kaunitz, Herren 30), Claudia Lietz (TV Erwitte 1951, Damen 40), Oliver Joneleit (TuS Eintracht Bielefeld, Herren 45), Manuela Schröder (TC Kaunitz, Damen 50), Andrea von Salzen (TC Am Schloss Rheda, Damen 55), Roland Hoffmann (TSV Sundern, Herren 55) und Rainer Mohs (SuS Veltheim, Herren 65).

Nur in vier der zehn Konkurrenzen setzten sich die topgesetzten Akteure durch. So bei den Herren 45, doch Oliver Joneleit profitierte von der Absage seines Finalgegners Christian Flesch (Grün-Weiß Paderborn), der sich am Abend vor dem Finaltag Verbrennungen an der Schlaghand zuzog und so nicht mehr zum Endspiel antreten konnte. Auch im Finale der Damen 55 konnte mit der topgesetzten Jutta Brandtmann (TC Herford) eine Spielerin nicht bis zum Ende durchspielen. Die Herforderin hatte Augenprobleme und gab beim Stand von 0:6, 0:1 gegen Andrea von Salzen auf.

Sehr gutes Tennis boten die beiden favorisierten Martin Bock (TC Herford) und Simon Graute bei den Herren 30. Am Ende hatte der Kaunitzer knapp mit 5:7, 6:0, 10:8 die Nase vorn. Ähnlich spannend machten es auch die Damen 30. Ebenfalls im Duell der beiden topgesetzten Spielerinnen setzte sich am Ende Eva Schomacher mit 3:6, 6:3, 10:4 gegen Jennifer Ehrler (TC Hiddenhausen) durch.

Die neuen Titelträger mit den Verantwortlichen der Tennis-Bezirksmeisterschaften der Seniorinnen und Senioren auf einen Blick: (v. l.) Rainer Mohs (SuS Veltheim, Herren 65), Maik Kohl (Oberschiedsrichter), Dieter Heitmann (TTC Verl, Herren 60), Roland Hoffmann (TSV Sundern, Herren 55), Andrea von Salzen (TC Am Schloss Rheda, Damen 55), Simon Graute (TC Kaunitz, Herren 30), Manuela Schröder (TC Kaunitz, Damen 50), Guido Volkhausen (1. Vorsitzender des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe), Claudia Lietz (TV Erwitte 1951, Damen 40), Axel Dietrich (Rot-Weiß Geseke, Herren 50), Eva Schomacher (Rot-Weiß Mastholte/Damen 30) und Burkhard Kuhn (1. Vorsitzender des TTC Verl). Foto: MISPRESS PR-Agentur

Bezirksmeisterschaften der Damen und Herren

Der Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe hat zu Beginn der Freiluft-Saison 2018 ein tolles Tennisfest gefeiert. Die 48. Bezirksmeisterschaften der Damen und Herren auf der Anlage von Blau-Weiss Halle waren großartig. Nicht nur die Meldezahl von 145 Aktiven spricht für sich, das Engagement der teilnehmenden Spielerinnen und Spieler hatte es in sich. In allen vier Konkurrenzen kamen auch die erstmals ausgeschriebenen Nebenrunden zustande. „Daran sieht man, dass der Termin der Titelkämpfe optimal ist. Bei den Bezirksmeisterschaften kann man sich hervorragend auf die anstehende Mannschaftssaison vorbereiten, Matchpraxis sammeln“, zeigt sich Waldemar Braun, Koordinator Sport des Tennisbezirks Ostwestfalen-Lippe, sehr zufrieden.

Er konnte sich auch sehr gut auf seine Mitstreiter Jörg Dausendschön (Oberschiedsrichter) sowie Thorsten Liebich und Jürgen Rühle von Blau-Weiss Halle verlassen. Die Turnierorganisatoren hatten alles bestens im Griff, freuten sich aber auch, dass das Wetter wunderbar mitspielte. Es gab an allen Turniertagen nur eine halbstündige Regenunterbrechung.

Sportlich sorgten natürlich die neuen Bezirksmeister für Furore. Allen voran Franziska Kommer (Blau-Weiss Halle, Damen A), die sich bereits zum vierten Mal in Folge die Titelkrone aufsetzte. Bei den Herren A triumphierte Lennart Zynga (Blau-Weiss Halle), der im Endspiel Titelverteidiger Christopher Koderisch (Blau-Weiss Halle) entthronte. Die B-Konkurrenzen entschieden Sina Matschulat (Mindener TK) und Tim Schröder (TC SuS Bielefeld) für sich.

Damen (LK 1-23)
Auch wenn Franziska Kommer (Blau-Weiss Halle) im Endspiel keine Top-Leistung zeigte, am Ende hatte sie doch die Nase vorn. Mit 3:6, 7:5, 10:8 gewann die Titelverteidigerin das Finale gegen Catrin Levers (Blau-Weiss Halle), die sich als ungesetzte Akteurin bis in das Finale spielte. Franziska Kommer hatte am Ende mehr Kraftreserven, da sie in den Runden zuvor ohne Satzverlust geblieben war. Dagegen musste Catrin Levers in der Vorschlussrunde bereits über drei Sätze gehen, siegte nur knapp mit 3:6, 6:2, 10:5 gegen Lea-Katharina Jacob (Tennispark Bielefeld), Nummer drei der Setzliste. Zuvor hatte Catrin Levers auch die an Position zwei gesetzte Tanja Klee (Blau-Weiss Halle) mit 6:2, 6:3 ausgeschaltet.
Die Nebenrunde entschied Kira Kastigen (Tennispark Bielefeld) im Finale mit 6:7, 7:5, 10:5 gegen Paula Blaschke (TV Espelkamp-Mittwald) für sich.

Herren (LK 1-23)
Der topgesetzte Lennart Zynga (Blau-Weiss Halle) wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht und verhinderte im Endspiel die Titelverteidigung von Christopher Koderisch (Blau-Weiss Halle). Glatt mit 6:2, 6:1 setzte sich Lennart Zynga durch, nachdem er im Halbfinale gegen den an Position vier gesetzten Maximilian Friese (Blau-Weiss Halle) mehr Mühe hatte als ihm lieb war. Mit 7:5, 4:6, 10:3 behielt der neue Bezirksmeister die Oberhand. Auch Christopher Koderisch musste in der Runde der letzten Vier schwer kämpfen. Nach Abwehr von vier Matchbällen gewann der Haller gegen den an Position drei gesetzten Philipp Scholz (TuS Sennelager) mit 6:2, 3:6, 13:11.
In der Nebenrunde war ein weiterer Haller obenauf. Tim Gliadkov (Blau-Weiss Halle) besiegte im Finale seinen Vereinskollegen Tim Klee (Blau-Weiss Halle) glatt mit 6:0, 6:1.

Damen (LK 10-23)
Sina Matschulat (Mindener TK), an Position fünf gesetzt, hat den Damen B-Wettbewerb für sich entschieden. Im Finale hatte sie gegen die topgesetzte Jennifer Ehrler (TC Hiddenhausen) mit 6:0, 6:3 die Nase vorn. Im Viertelfinale überstand die Mindenerin ein schweres Match. Gegen die an Position drei gesetzte Carolin Knorr (Blau-Weiß Anröchte) gewann sie nur knapp mit 4:6, 6:3, 10:5. In den anderen Begegnungen war Sina Matschulat aber die Souveränität in Person und sicherte sich verdient den Bezirksmeistertitel.
Die Nebenrunde entschied Svea Drekshagen (TC Hiddenhausen) für sich. Das Endspiel gewann sie mit 6:3, 6:3 gegen Lea Dreier (TC Minden-Stemmer).

Herren (LK 10-23)
Tim Schröder (TC SuS Bielefeld) hat die Herren B-Konkurrenz bei den Bezirksmeisterschaften für sich entschieden. Der an Position drei gesetzte Bielefelder blieb im gesamten Turnierverlauf nicht nur ohne Satzverlust, sondern ließ in seinen fünf Matches seine Kontrahenten noch nicht einmal in Reichweite eines Satzgewinns. Diese Erfahrung musste im Endspiel auch der topgesetzte Nico Otterpohl (TC Kaunitz) machen. Tim Schröder siegte hochverdient mit 6:2, 6:1.
Die Nebenrunde entschied Dustin Roths (Blau-Weiss Halle) für sich. Im Endspiel bezwang der Haller Nick Biermann (Bielefelder TTC) mit 6:2, 6:3.

Alle Ergebnisse gibt es in theLeague.
Die Ausschreibungen gibt es hier zum Download:
Ausschreibung Bezirksmeisterschaften 2018 Damen + Herren A
Ausschreibung Bezirksmeisterschaften 2018 Damen + Herren B

Sommersaison 2018

Der vorläufige Sommer-Spielplan 2018 steht! Alle wichtigen Daten und Informationen zu den Mannschaftsspielen, Meldetermine sowie die überarbeitete Wettspielordnung finden Sie hier zum Download:

Achtung, wichtige Hinweise:


  • die Spieltermine vom 26. und 27. Mai können mit Einverständnis beider Mannschaften und dem Spielleiter auch eine Woche später am 2. und 3. Juni stattfinden, wenn beachtet wird, dass Spieler, die an der Westfalenmeisterschaft teilnehmen möchten, dadurch kein Terminproblem verursachen!
  • Damen und Herren, Damen 30, Herren 30 und Herren 40 spielen wie gehabt sonntags. Spielbeginn ist 9 Uhr oder 14 Uhr.* (siehe auch Fußnote) – Ausweichtermin (wetterbedingt) ist jeweils der folgende Samstag
  • Damen 40, Damen 50, Damen 55, Damen 60, Herren 50, Herren 55 und Herren 60 spielen wie gehabt samstags. Spielbeginn ist 14 Uhr – Ausweichtermin (wetterbedingt) ist jeweils der folgende Sonntag
  • Herren 65 und Herren 70 sowie Herren 75 (sofern es genug Meldungen gibt) spielen wie gehabt mittwochs, Spielbeginn ist 11 Uhr – Ausweichtermin (wetterbedingt) ist jeweils der folgende Donnerstag

* für den Sonntag bleibt der »normale« Termin um 9 Uhr bestehen. So wird auch die Voreinstellung in NuLiga sein. Abweichend davon hat jede Heimmannschaft die Möglichkeit auf 14 Uhr einzuladen, ohne das Einverständnis des Gegners oder der Staffelleitung einzuholen. In diesem Fall muss die Heimmannschaft mit einer Frist von 4 Wochen die Anfangsuhrzeit durch eine schriftliche Info (E-Mail an den Sportwart und dem Mannschaftsführer der Gastmannschaft) bekanntgeben und die Uhrzeit auch in NuLiga verändern. Ohne diese Mitteilung/Veröffentlichung oder bei verspäteter Mitteilung braucht die Gastmannschaft nicht auf die Uhrzeit von 14 Uhr einzugehen und es bleibt bei 9 Uhr. Spätere Einigung zwischen den Mannschaften ist natürlich jederzeit noch möglich. Diese Spielverlegungen sind Außnahmefälle in 2018, da in NRW einmalig 1 Woche Pfingstferien sind!